In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Wir leben in einer Welt, in der das Kind krank ist und man vom Chef am Telefon, nach erfolgreichem krankmelden des Kindes, so dumm angemacht wird, dass man ein schlechtes Gewissen bekommt.

Ein schlechtes Gewissen, weil das eigene Kind krank ist. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Jetzt brauch auch keiner kommen mit „…aber in der dritten Welt…..“

Nein, wir sind hier und jetzt. 2018 in Deutschland. Das Kind ist krank und man hat, vom Gesetz her, zehn Tage pro Elternteil. Das sind 20 Tage für ein verheiratetes Paar. 20 Tage sind sowieso sehr wenig, aber das ist ein anderes Thema.

Wie kann es sein, dass man vom Abteilungsleiter so unfreundlich behandelt wird?! Leistungsdruck hin oder her.

In unserem Kindergarten wurden E-Mails verschickt und Zettel ans Schwarze Brett genagelt, dass momentan mit einer Notbesetzung gearbeitet wird, weil die Erzieher fast alle krank sind. Das liegt daran, dass die Eltern ihre Kinder, wegen des Leistungsdrucks auf der Arbeit, krank in den Kindergarten schicken.

Das kann und darf nicht sein. Ist das Kind krank, bleibt es zuhause.

Wir sind auch nur zu zweit. Wir haben auch keine Eltern, Großeltern oder sonst wen da, der mal zuhause auf das kranke Kind aufpasst. Wir müssen es auch alleine wuppen.

Natürlich reden wir von RICHTIG KRANK sein und nicht von ein bisschen Schnupfen und Husten.

Advertisements

Das Internet macht mich fertig.

Am Freitag kommt mein Arbeitskollege zu mir. Er hat, so glaube ich zumindest, das ganze Internet auf seinem Smartphone gespeichert. Es gibt kein Video, Bild oder GIF, was er nicht besitzt.

Er zeigt mir ein Video von einer Frau. Leicht bekleidet. Eine richtige Schönheit. Alles sitzt  perfekt. Lockige Haare. Blendend weisse Zähne. Große, feste Brüste.  Mega Highheels. Sie fängt an auf Musik zu tanzen. Schwingt die Hüften und zieht sich langsam aus.

Dann fange ich an zu suchen. Irgendwo im Hintergrund muss gleich etwas passieren. Nichts.

Sie zieht ihr Oberteil aus. Ich suche weiter. Ich suche nach etwas und weiss nicht wonach.

Sie tanzt schneller und ich warte, dass sie sich mit diesen Monster Highheels auf die Nase legt. Nichts.

Der BH wird abgelegt. „HA“, denke ich. Jetzt kommen bestimmt gleich riesige Hängebrüste zum Vorschein oder etwas abartiges. Wieder nichts.

Sie tanzt weiter. Schneller, sinnlicher. Meine Augen fliegen über das Display. Ich finde nichts. Ich werde gleich verrückt. Fast 4 Minuten tanzt Sie schon und ich sehe einfach nichts.

Der Tanga wird abgelegt und irgendwie hoffe ich schon, dass jetzt ein Penis zum Vorschein kommt, aber es ist nichts. Eine Scheide. Glatt, wie mein Rasierter Schädel.

Die Frau ist fertig, Beifall, Pfiffe der Begeisterung. Die Dame verschwindet und das Video ist aus.

„Ich habe es nicht gesehen. Was war da??“
Mein Arbeitskollege schaut mich verwirrt an. -„Wie, was war da? Tanzende, heisse Frau. Was soll da gewesen sein?“-
„War das kein Fake Video??“
-„Nein, nur eine nackte Frau. Was ist los mit dir?“-

 

 

 
Auf flehen und betteln meinerseits, mir das Video erneut zu zeigen, damit ich es geniessen kann, hat er nur lachend abgewunken und ist gegangen.

 

 

Leute, das Internet macht mich echt fertig. Ich sag’s Euch.

 

 

 

Schönen Sonntag

 

 

 

Vier

Vier! Mehr nicht. Nur vier weltweit.

Ich liebe das Fotografieren. Ich fotografiere seit ca 4 Jahren. Fotograf würde ich mich jetzt nicht schimpfen. Ich lerne noch. Es macht Spaß. Es lenkt mich ab. Am liebsten sind mir Objekte, welche sich nicht bewegen. Natürlich versuche ich mich auch an Personen. Freunde, Bekannte, oder auch wildfremde Menschen auf der Straße. Am liebsten teste ich meine Künste aber an meiner Tochter. Die Kleine muss dann immer Model spielen.

Zurück zu der Zahl 4. Vier. Jahrelange Forschungen und Zählereien haben es bestätigt. So viele Bilder gibt es von mir. Einfach vier Stück.

Da ich ständig HINTER der Kamera stehe, werde ich natürlich nie DAVOR abgelichtet.

Es ist ein Drama. Selfies kommen nicht in Frage…. aus dem Alter bin ich raus.

Man geht aber auch nicht zu Leuten hin und fragt, ob derjenige den Anstand besäße einen zu fotografieren. Es ist einfach eine Qual. Ein Dilemma, welches mir so manchen Schlaf raubt.

Vielleicht kennen einige Fotografen meine Ausweglosigkeit und können mir ein paar hilfreiche Tipps und Tricks diesbezüglich mitteilen.

Geld ist nicht alles

Es ist etwas schreckliches passiert, was mit meiner Arbeit zu tun hat.

Dazu muss ich kurz ausholen. Ich arbeite im Handwerk. Im Sondermaschinenbau. Um was es genau geht, würde jetzt sowieso keinen interessieren.

Eine kleine Firma. 5 Mann + Chef.

Die Kollegen sind wie eine Familie, nur dass man sich mag

Wir machen keine großen Sprünge, aber wir verdienen alle ganz gut. Aufträge ablehnen geht bei uns gar nicht. Wir sind auf alles angewiesen, was reinkommt. Ausser letztes mal.

Ein Kunde wollte eine Sondermaschine. Kürzer als die Standard-Maschinen, nicht so abgesichert. Ein Großauftrag. Erstmal eine und dann 10 Stück für das nächste Quartal. Geld, was die Firma gut brauchen kann. Mein Chef hat lange überlegt und mit sich gehadert.

Am Ende hat er Ihn dann doch abgelehnt, weil ihm die Länge und die Sicherheit der Mühlen nicht gefiel. Der Kunde wollte aber nicht mit sich reden lassen. Entweder so, oder gar nicht.  Man hat meinem Chef angemerkt, dass es ihm schwer gefallen ist.

Am Freitag kam er dann zu uns nach unten. Kreidebleich. Unsere Konkurrenz hat die Maschinen gebaut und ein 18 jähriger Azubi hat sich den kompletten linken Arm abgerissen.

Natürlich geht jetzt alles vor die Berufsgenossenschaft und so weiter.

Für unsere kleine Firma wäre das der Untergang gewesen.

 

Geld ist nun mal nicht alles.

 

 

 

Dürfen sich Jungs als Prinzessin verkleiden?

Heute waren wir mit unserer Tochter auf der Kinderfastnacht und dort sah ich etwas, was mich seitdem nicht mehr loslässt.

Dort war ein Junge, circa 5 oder 6,  als Prinzessin verkleidet und geschminkt.

Ohne dabei Homophob zu wirken, sah ich dem ganzen etwas skeptisch entgegen.

Unsere Tochter war gestern als Mia (von Mia and me) verkleidet und heute Prinzessin. Zuhause sagte sie mir, dass Sie nächstes Jahr gerne ein Teufel wäre. Mit Bart und allem drum und dran.

Dem stimmte ich zu.

Dann kam der Punkt, der mich zum Zweifeln gebracht hat. Wieso erlaube ich meiner Tochter als etwas „männliches“ zu gehen, aber der Junge in Prinzessinnen Kleidern finde ich komisch.

Zuerst dachte ich, das ich so denke, weil es mein Kind ist. Da übersieht man schon mal ein paar Dinge; aber dann habe ich zu dem Thema auch mehrere Leute aus dem Freundeskreis befragt und alle stimmten mir zu. Ein Mädchen darf Cowboy oder Indianer sein, aber ein Junge, welcher sich als Mädchen verkleidet, ist ein NO-GO!

Woher kommt dieses „Gedankengut“?
Hat das etwas mit Homophobie zu tun? Ich denke kaum.

Es wäre nett, wenn Ihr mir ein bisschen helfen würdet und das Thema mit mir ausdiskutiert, oder zumindest eure Sichtweise auf die Dinge geben könnt.

HELAU

Wer ist der Stärkste

Zu lange für einen Tweet und zu kurz für einen Blog.

Meine Frau: Ich bin dick, oder?

Ich: Nein, bist du nicht. Solange ich dich tragen kann, bist du nicht dick. (Hebt Sie hoch und trägt sie problemlos durch die Wohnung)

Frau beruhigt sich wieder und lacht

Was sie nicht weiß, im Studio mache ich mit 120 Kilo Kniebeugen, Presse 280 Kilo an der Beinpresse und reiße sonst noch wie viele Tonnen Stahl im Studio 😎😂😂

Gut, sobald sie das liest, schlafe ich auf der Couch 🤔

Charles Marilyn Young ist tot

Hast du schon gehört, Charles Manson ist gestorben.

-„Der von AC/DC?“

Was? Nein, das war Malcom Young. Der ist aber auch die Tage gestorben.

„Young? Das war doch der, der sich immer so gruselig schminkt!“

Nein, das ist Marilyn Manson. Der Gruselrocker.

-„Also ist der Manson der Sänger von AC/DC? Die machen doch Rock!“

Nein, Malcom Young = AC/DC.

Marilyn Manson = Gruselrocker

Charles Manson = Psychopath und Sektenführer

„Aber wer sich als Kerl schminkt ist doch auch ein Psychopath!“ Sind die Mansons verwandt?“

Nein, Marilyn Manson heißt eigentlich Brian Warner.

„Der hat aber nichts mit den Warner Brothers zu tun?!“

Alter. Willst du mich verarschen? Ich flippe gleich aus!!!

Gespräche mit meinem Arbeitskollegen vor 7 Uhr

Männer und Frauen 

Wenn du eine Frau triffst und ihr eure Nummern austauscht, nicht direkt schreiben!

Du musst 3 Tage abwarten. 
Pass auf:
 Jesus hat die ganze Sache mit den „3 Tage abwarten“ angefangen. 
Er hat drei Tage gewartet, bis er wieder auferstanden ist und es war perfekt. Wenn er nur einen Tag gewartet hätte, hätten es die meisten gar nicht mitgekriegt. 
Die hätten gesagt: ‚Hey Jesus, was geht?‘ und Jesus hätte gesagt: ‚Was geht? Ich bin gestern gestorben!‘ und sie hätten nur gesagt: ‚Dafür siehst du aber ziemlich lebendig aus, Alter.‘ und dann hätte Jesus erklären müssen, wie er wieder auferstanden ist und dass es ein Wunder war und man würde nur sagen: ‚Ja klar, was immer du sagst, Alter…‘. 

Und er ist nicht an einem Samstag wieder auferstanden. Jeder hat was zu tun am Samstag – Hausarbeiten, Teppiche flechten, den Bart trimmen. NEIN. Jesus hat die ideale Anzahl an Tagen abgewartet, und zwar drei. Und er ist an einem Sonntag auferstanden, als jeder schon in der Kirche saß und alle um ihn weinten. Und dann: BAM! Er stürzt durch die Hintertür, rennt durch den Mittelgang und jeder ist total am Ausflippen und – falls es euch interessiert – da hat er auch den High Five erfunden.

Und darum warten wir drei Tage, um eine Frau anzurufen, denn so hat es Jesus gewollt… 

eine wahre Geschichte!

Barney Stinson 

Dieses Gefühl

Dieses Gefühl, wenn man an der Kasse steht, die Kassiererin schon die Artikel einscannt und die Frau auf einmal sagt „ich habe noch etwas vergessen, ich bin gleich wieder da“ und mit dem Geldbeutel in der Hand verschwindet.

Dieses Gefühl, wenn auf einmal die vierjährige Tochter ruft „wo ist meine Mama?!“ und in die entgegengesetzte Richtung vor die Tür läuft.

Zeitsprung!

Dieses Gefühl, wenn man auf einmal 30 Jahre zurückversetzt wird, wenn man mit seiner Mutter an der Kasse steht und diese ebenfalls mit den Worten „fang schon mal an die Ware auf das Band zu legen, bin gleich wieder da“ verschwindet.
Als Mann, welcher so Multitaskingfähig ist, wie Homer Simpson Intelligent, war ich natürlich sichtlich überfordert.

Also aufhören mit einräumen und dem Kind hinterher. Zurückkommen, den blöden Blicken der anderen an der Kasse ausweichen und dann merken, dass ich doch einen Geldbeutel in der Hosentasche hatte. 

Ach; Stress, was ist das schon.